Einreichung Einrichtung 2006 Subotron

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Einreichender: Verein SUBOTRON / Neufeld Jogi


SUBOTRON meeting point for electronic game culture

im MuseumsQuartier / quartier 21, Wien


1. Strukturmassnahmen

Etablierung einer Anlaufstelle und eines Treffpunktes zur Förderung des theoretischen und praktischen Diskurses zum Themenkreis „digitale Spiele“

a) Aufbau einer frei zugänglichen Bibliothek :
Grundstock ca. 150 Bücher zu Theorie, Praxis, Kunst, Popkultur, Belletristik, plus Printmagazine (Edge, Gameface, GEE, PLE, …)

b) Aufbau einer online-Datenbank (Text/Audio/Video) mit österreichischem Schwerpunkt :
- Neuigkeiten und Ankündigungen
- Basistexte die in die Materie einführen
- wissenschaftliche Texte : Diplomarbeiten / Dissertationen / Konferenzbeiträge / Forschungsarbeiten
- digital arts
- journalistische Arbeiten
- popkulturelle lifestyle-essays
- multimediale Aufzeichnungen von Vorträgen, Diskussionen, workshops, historischen Radio- & TV-Beiträgen
- Link-Bibliothek


2. Tätigkeit / Projekte

Der Verein SUBOTRON zur Förderung elektronischer Spielkultur führt seit 2005 eine Vortragsreihe zur Theorie von Computerspielen durch und hat so mit der wissenschaftlichen und künstlerischen Erschließung von Computer- und Videospielen in Wien begonnen. Bis dato wurden 7 Vortragsabende abgehalten : http://shop.subotron.com/categorylist_html?cat_id=19

Die Fachgebiete der ExpertInnen waren dabei so vielfältig wie die Themen über die referiert und mit dem Publikum diskutiert wurde. So beschäftigte sich etwa der Kulturwissenschafter Prof. Dr. Johannes Domsich mit Fragen der Ikonographie in Spielen im Vergleich mit vergangenen Kulturen wie der Antike. Der ehemalige Student der Wiener Angewandten Axel Stockburger sprach über das Verhältnis zwischen Computerspielen und Bildender Kunst sowie dem Potenzial von elektronischen Spielen als Kunstform des 21. Jahrhunderts. Weitere Vorträge befassten sich mit unabhängiger Spiele-Entwicklung im Raum Wien, dem Einfluss von Musik in Spielen auf zeitgenössische Popmusik und dem historischen Wandel des Mediums hinsichtlich Spielmechanik, Präsentation, Inhalt und gesellschaftlicher Akzeptanz. Da es sich bei Computerspiel-Theorie um ein sehr junges wissenschaftliches Themenfeld handelt, kam es umgehend zu regem Publikumsinteresse und interdisziplinären Synergien.


Ab 2007 sind neben og. Strukturmassnahmen folgende Erweiterungen in Planung :

a) Intensivierung der bestehenden Vortragsreihe zur Theorie von Computerspielen (10x /Jahr)

b) workshops für Kinder und Jugendliche unter dem Leitsatz „hands on electronic game culture“ (10x /Jahr)

c) regelmässiger jour fixe mit wechselnden Themenbereichen :
- Theorie : Diskussion / roundtable akademischer Forschung in Österreich
- Spieleindustrie Österreich : Präsentationen / updates / Jobbörse („schwarzes Brett“)
- networking mit und für Politik / Wirtschaft / Medien
- gamer social meetings


3. Gesamtkosten

Literaturankauf ca. 150 Stck.
Bibliothek: Einrichtung, Miet- & Betriebskosten anteilig, 6 Monate
Datenbank Aufbau und Betreuung, 6 Monate

€ 6500.-


http://neu.netznetz.net/wiki/images/3/30/Verein_SUBOTRON_Einreichung_backbone_grants_2_Halbjahr_2006.pdf