Einreichung Digitale Kultur 2008-1 IP Block Party
Inhaltsverzeichnis |
Daten
- Projekt: IP Block Party
- Einreichung bei: Digitale Kultur
- Einreichende(r): Lukas Fittl
- Fördersumme: 5000 EUR
Kurzbeschreibung
IP Block Party ist eine eine Serie von Veranstaltungen die Netzkunst wie Netzkultur nach und nach in den überkommerzialisierten öffentlichen Raum bringt, um einen Gegenpol zur dominierenden (Werbe-) Industrie zu bilden.
Ausführliche Beschreibung
Die Penetration des Alltags durch digitale Kultur breitet sich seit einiger Zeit enorm schnell aus, vor allem im den öffentlichen Raum findet man immer mehr Konnektivität und internetfähige Gadgets: Ob iPods, iPhones, Subnotebooks oder der offene Hotspot KrOcHaGiRl an einer Kreuzung im 21ten Bezirk, die massive Präsenz ist nicht mehr zu leugnen.
Trotz diesen Voraussetzungen gilt die Wiener Netzkunst und -kultur weiterhin als Geheimtipp. Wie schon im Namen verankert, wird IP Block Party deshalb dabei helfen, wie es schon das LeiwandVille getan hat, aus der etablierten Community auszubrechen und so oft als möglich Lötkolben, Roboter, Projektoren, 20 Rechner, WLAN Router mit USB-UMTS Modem und 100m Stromkabel in die Öffentlichkeit zu bringen, um sie dort für Workshops, Präsentationen oder Arbeitssessions zu verwenden.
Als Andockstelle an Netzkunst und Netzkultur wird dabei aktiv versucht den Umringenden Leuten zu erklären was gerade passiert, wobei ihnen auch Strom so wie Konnektivität angeboten wird. Dadurch wird auch kommuniziert das dieses Projekt spezifisch gegen die Überflutung des öffentlichen Raums durch kommerzielle Interessen arbeitet und sich Projekten wie Reclaim the Streets und Critical Mass zugehörig fühlt.
IP Block Party will sich nicht als Veranstalter in den Vordergrund stellen jedoch stattdessen das präsentierte Projekt durch die resultierende Präsenz stärken. Die Benutzung des Equipments ist nach Absprache frei verfügbar.
Dieses Projekt ist ein Follow-Up zur Einreichung des Mobile Broadcast Unit's bei der Vergabewahl 2007-2, und repräsentiert Phase 2 des Projekts das bisher aufgrund des Haarscharfen Votings und den damaligen Regeln (Trustees dürfen nicht heben) nicht gefördert wurde.
Beispielfotos
Verwendung der Fördergelder
| Allgemeine Projektkosten: | ||
|
||
| €5000 | ||
| Marketing: | ||
|
||
| €500 | ||
| Betriebskosten: | ||
|
||
| €600 | ||
| Personalkosten: | ||
|
||
| 1500.00 Euro | ||
| Eigenleistung | 2600.00 Euro | |
| Förderbetrag | 5000.00 Euro | |
| Gesamtkosten | 7600.00 Euro | |
Querverbindungen zu anderen Projekten aus der Szene
- Metalab / Whateverlab, 3rd Shift
- QDK
- Graffiti Research Lab
- eSeL
- NetzNetz
Zeitplan
- April-Mai 2008: Beschaffung der nötigen Teile für die Infrastruktur, Zusammenstellung
- Ab Mai 2008: Regelmäßige Sessions im (mindestens) 2 Wochen Takt
Zur Person
Lukas Fittl ist seit mehr als 3 Jahren in der Free Software und Open Source Szene unterwegs. Entwickler bei Ubuntu Linux für 2 Jahre, Mitglied der Free Software Foundation Europe. Sonstige Projektbeteiligungen finden sich im Bereich Web Entwicklung, Computer Netzwerke, und Game Development. Außerdem Mitglied des Metalab, dort vor allem am kreativen Austausch beteiligt.


