Einreichung Digitale Kunst 2008-1 RPM
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Einreichung
Andrea Kessler Josefinengasse 8/5 1020 Wien
Projektbeschreibung
Was genau wird mit dem Projekt beabsichtigt?
Weiterführung eines interdisziplinären Studiums der Architektur und digitalen Kunst
Um das Projekt RPM weiterführen zu können, benötige ich die für die Installation notwendige Ausstattung, welche mir bis zum Zeitpunkt des Diploms von der Universität für angewandte Kunst zur Verfügung gestellt werden konnte. Ich möchte das Diplom in meinem Atelier erneut aufbauen, um die Installation weiterzuentwickeln und auszubauen. Im Sommer werde ich in der Steiermark an einem Artists in Residence Programm teilnehmen und ebenfalls an dem Objekt weiterarbeiten. Dort wird für die Unterkunft und Verpflegung gesorgt. Material für die Arbeit kann aber bei meinem Projekt nicht zur Verfügung gestellt werden.
Wie genau sollen diese es umgesetzt werden? Die interaktive Installation funktioniert über Sensorik und Motoren, die vom Rechner aus gesteuert werden. Für die Programmierung bedarf es einer zusätzlichen externen Hilfestellung. Eingeplant ist weiters eine Recherchezeit und eine schriftliche Arbeit über diese Thema.
Woran wird bei dem Projekt angeknüpft? Die Zusammenhänge unsere heutigen Lebensumstände - durch digitale Medien stark geprägt - beeinflussen auch unseren täglichen Lebensraum und in Folge wird sich die Architektur dem Wandel unserer zeit anpassen. Dies passiert langsamer als die schnelle technologische Entwicklung, da Architektur den statischen Gesetzen nach wie vor unterlegen ist. Die Veränderungen zeichnen sich in der Formensprache neuer Architektur bereits ab. Dass Räume und Stadtsysteme wandelbarer werden (müssen), ist Grundlage meiner Auseinandersetzung im Zusammenspiel von Medien und Architektur. Dies geschieht in Form einer theoretischen Arbeit, sowie einem kybernetischen Modell.
Welche konkreten Umsetzungsschritte soll es geben? Dokumentation der Installation in Form einer Broschüre Theoretisches Exzerpt über interdisziplinäre Zusammenhänge von Architektur und digitaler Kunst Laborsituation wiederherstellen = Installationsaufbau, um das kybernetische Modell in größerer Dimension weiterzuentwickeln
Wie wird das Projekt veröffentlicht bzw. zugänglich gemacht? Broschüre + Netzdokumentation voraussichtliche Ausstellung (Hotel Pupik - Schrattenberg - Sommer 2008, div. Einreichungen ...)
Querverbindungen
Eventuelle Querverbindungen zu anderen Projekten, bzw. durch das Projekt begünstigte Einrichtungen
Links zu Websites, über bereits durchgeführte Projekte:
Zeitplan
- Planungsphase:April 2008
- Arbeitsphase:Mai - August 2008
- Öffentliche Phase:August/ Herbst 2008
- Abschlusszeitpunkt:30.10.2008
Finanzplan
Gesamtkosten (Personal, Anschaffungen, Verbrauchsmaterial, Reisen, Drittaufträge jeweils mit angestrebten Begünstigten)
- 13.570,00€
Finanzierungsanteil um den hier angesucht wird
- 12.470,00€
weitere Finanzierung (Eigenanteil, weitere Förderstellen, Sponsoring – jeweils als zugesagt oder angefragt kennzeichnen)
- 1100,00€ (angedacht)
Details:
Media:2008_Kosten_netznetz_RPM.xls
zur Person
Vita des/der Einreichenden/r oder entsprechende Links Mag. Andrea Kessler (A ,*1977) ist Architektin, Künstlerin und Gestalterin. Im Sommer 2007 hat sie ihr Studium an der Universität für angewandte Kunst Wien in der Fächerkombination digitaler Kunst/Architektur mit Auszeichnung absolviert. Als studierende Mutter gründet sie 2005 die Uni-Kindergruppe »kokodil«. Ihre Projekte und Betätigungsfelder sind disziplinübergreifend zwischen Design, Kunst und Architektur angesiedelt. Der Stadtraum als Forschungsbereich liegt im Mittelpunkt ihrer Interessen. Sie versucht weiters, in ihren Arbeiten auf gesellschaftspolitische Tendenzen einzugehen und krititsch-experimentelle, sowie nachhaltige Konzepte zu erarbeiten. Vor ihrem Studium war sie als Gestalterin u.a. auch im Ausland tätig. Derzeit arbeitet sie in einem Wiener Architekturbüro und selbständig an diversen Gestaltungs- und Kunstprojekten im eigenen Atelier.
