Einreichung Projekt 2007-2 Roboexotica
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Bureau für Philosphie
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Projektbeschreibung
Die Roböxotica gilt als das erste Festival der Cocktail-Robotik weltweit. Seit 1999 präsentieren wir im Rahmen der Roböxotica aktuelle technische Entwicklungen der Service-Robotik im sensiblen Umfeld der Cocktailkultur gemeinsam mit künstlerischen und philosophischen Sichtweisen. Das Festival besteht aus einem Ausstellungsteil mit Exponaten und einem Symposium, an dem internationale Gäste teilnehmen. Die Programmpunkte bieten Anreize für ein heterogenes, jährlich wachsendes Publikum. 2006 durften wir geschätzte 1200 Besucherinnen und Besucher bei der Ausstellung und beim Symposium begrüßen. Darüberhinaus bietet die Webplattform http://www.roboexotica.org einen Überblick auf das philosophische Konzept und die bisherigen Events, die partizipierenden Künstlerinnen und Künstler sowie die kuriosen Exponate, die teilweise extra für die Ausstellung angefertigt wurden. Aktueller Austragungsort ist der Freiraum des Wiener Museumsquartiers, der Eintritt ist kostenlos.
Im Rahmen der Annual Cocktail Robot Awards (ACRA) werden die eindrucksvollsten Roboterprojekte von einer Jury in den folgenden fünf Kategorien prämiert:
1. Cocktails mixen
2. Cocktails servieren
3. Bar Konversation
4. Zigarren oder Zigaretten anzünden
5. andere Errungenschaften auf dem Gebiet der Cocktail-Kultur
Robomoji, der Mojito-Roboter und Alan, der mobile Snack-Bot, sind zwei von vielen interaktiven Maschinen, die im Rahmen der Roboexotica bereits mit dem goldenen Cocktail Robot Award prämiert wurden.
Die Roböxotica hat sich zu einem international bekannten und geschätzten Forum für interaktive Roboterkunst entwickelt, viele unserer Gäste kommen jährlich nach Wien und helfen dadurch, die cocktail-robotische Community auszubauen und zu stärken. Durch Tourneen und Auftritte im Ausland ("Roböxotica extern") werden Werke lokaler Künsterinnen und Künstler international bekannt gemacht. Berichte über das Festival finden sich in einschlägigen Printmedien wie Make oder Wired Magazine.
- Infoblatt mit Fotos: http://www.shifz.org/roboexotica/roboexotica_info.pdf
- Roboexotica-Slideshow: http://www.shifz.org/roboexotica/roboexotica_slides.ppt
- Gallery & People: http://www.roboexotica.org/gallery
Querverbindungen
Die organisatorische Leitung der Roboexotica teilen sich drei Gruppierungen:
- SHIFZ - die Syntharturalistische Kunstvereinigung (Gründerinitiative, Festivalkoordination): http://www.shifz.org
- das Bureau für Philosophie (die wissenschaftliche Leitung und Organisation des Symposiums): http://bureau.philo.at
- Monochrom eV. (Kontakte, Festivalkoordination): http://www.monochrom.at
Das Kernteam besteht aus 10 Personen, daneben sind bis zu 80 Leute an der Realisierung des Festivals beteiligt. Entsprechend heterogen ist auch das Spektrum der Qualifikationen: Es erstreckt sich von der Programmierung und vom Design elektronischer Schaltkreise über Metallhandwerk und Webdesign bis zu kulturtheoretischer Forschung und Technikphilosophie.
Eine Auswahl der bisher beteiligten Institutionen und Gruppen:
- Kiberpipa (SLO)
- FH-Technikum Wien (Robotik/Mechatronik)
- FH-Joanneum Graz (Informationsdesign)
- Filmarchiv Austria
- Machinista Festival (RU)
- MotMot Design (USA/A)
- NurSchrec (D/A)
- RoboGames (USA)
- Seemen (USA)
- Laughing Squid (USA)
- Survival Research Labs (USA)
- Time’s Up - HRL (A)
TEILNEHMER ROBOE 07
- David Calkins & Mike Carey (Chapok), USA
- Simone Davalos (El Espanol Boracho), USA
- David Fine (n.n), USA
- Jon Foote & Al Honig (Chassis), USA
- Chris Thomas Palmer (n.n.), USA
- Lance Greathouse (n.n.), USA
- Mike Mass (Bravo), USA
- David Asmussen, (Bravo), USA
- Giles Biddison, (Bravo), USA
- Francis Doumet, (Bravo), USA
- Clint Rutkas (drunktender), USA
- Trade Mark (n.n.), USA
- Matthew T. Whatley (n.n.), USA
- Kal Spelletich (Barbecuebot), USA
- Sergey Teterin (acotron), RF
- Mikail A Crest (Explanator), RF
- Mads Wahlberg (Funky Roberta), DK
- Tom Heike (robofriend 2), D
- Martin Reiter (Bowlebot, Flamebot u.a.), D
- Dr. Peter Riedelsperger (n.n.), D
- Thomas Heike (RoboFriend), D
- Tomoe Yoshihara (Blender Bike Table), CA
- Peter Rassmusen (Stolen Life), AUS
- Red White (Holiday Machine), AUS
- Robert Martin (Robomoji), A
- Chris Veigl (Brain Reading Martini Maker, Cockbot 1 V 5.), A
- Adrian Dabrowski (big-o-mat plus), A
- Fra Ablinger (Gesunfheit 5), A
- Daniel Fabry & Anika Krohnberger (Prost!), A
- Fachhochschule Joanneum (n.n.), A
- Chris Veigl (Mind Reading Martini Maker), A
- Tina Muliar (Gingerbread Robots), A
- Jan Wachter Arno Schwertberger, Robert Martin und Shifz (Infobowl), A
- Motmot (n.n.), A
- Magnus Wurzer (MechaTiki), A
Ablauf 22.Nov 2007 - 25.Nov 2007
Do, 22.Nov 2007
- 11:30 Pressekonferenz
- 19:00 Eröffnung inkl. AiR - Open end?
Fr, 23.Nov 2007
- 10:00 Ausstellung öffnet (Freiraum)
- 13:00 - 18:00 Symposium (Arena 21)
- 20:00 - 23:00 taugshow #15 brut Konzerthaus (=dieTheater)
- 22:00 Paul Granjon, brut Konzerthaus
- 22:00 Ausstellung schließt (Freiraum)
Sa, 24.Nov 2007
- 10:00 Ausstellung öffnet (Freiraum)
- 13:00 - 18:00 Symposium (Arena 21)
- 20:00 Gold extra, brut (=dieTheater) Künstlerhaus
- 22:00 Ausstellung schließt (Freiraum)
So, 25.Nov 2007
- 10:00 Ausstellung öffnet (Freiraum)
- 11:00 Filmbrunch (Kooperation Thomas Ballhausen)
- 15:00 Rainer Tramin
- 16:30 Molekular Kitchen
- 18:00 Theater Goldextra, brut (=dieTheater) Künstlerhaus
- 20:00 Theater Paul Granjon, brut Künstlerhaus
- 20:00 offizielles Ende der Ausstellung schließt - Freiraum bleibt geöffnet bis 22h (Freiraum)
- 22:00 ACRA (Rote Bar, Volkstheater)
Zeitplan
- zweites Halbjahr 2007:
Ausschreibung für die Ausstellungsteilnahme Ausschreibung für die Symposiumsteilnahme Entwurf von Flyer, Plakat und Folder für das Festival 2007 Pressearbeit Übersetzungen Organisation der Infrastruktur für die Ausstellung Organisation der Infrastruktur für das Symposium Organisation der Unterbringungsmöglichkeit für die Gäste Vorbereitung der Location, Technik und Aufbau Realisierung des Festivals Mitte November
Finanzplan
- Die Realisierung des Festivals ist zu großen Teilen von der Förderung der Stadt Wien abhängig.
- Der hier angesuchte Betrag dient zur Finanzierung der Vorhaben des zweiten Halbjahres 2007:
Ausgaben
Aufschlüsselung von Honoraren und Sachkosten:
- Webdesign, Umstieg auf CMS: Euro 1.500
- Dokumentation auf CD-ROM, Videoschnitt: Euro 2.000
- Öffentlichkeitsarbeit, Plakate, Folder, Flyer: Euro 1.500
- Telekommunikationskosten: Euro 500
- Kooperationsbeitrag Gold Extra: Euro 2.000
- Übersetzungen und Pressearbeit: Euro 1.500
- Unterstützung für Roboterentwicklungen: Euro 2.000
- Flüge/ Transportkosten/ Honorare: Euro 6.000
gesamt: Euro 17.000
Einnahmen durch Förderungen bzw. Eigenleistungen:
- Firmen- und Sachsponsoring: Euro 1.500
- Eigenleistungen/Eigenmittel: Euro 6.500
- quartier 21 Programmförderung: Euro 1.000
- MA7 Bildende Kunst: Euro 1.000
- NetzNetz - mana - angesuchter Betrag: EURO 7.000
gesamt: Euro 17.000
zu den Personen:
Christoph Veigl
geb. 31.5. 1974 in Steyr, OÖ.
- Ausbildung:
1980-1988 Besuch der Grundschule in Strengberg (Niederösterreich)
1988-1992 Absolvierung der HTBLA Leonding für EDV und Betriebsorganisation
1993-2002 Studium in Wien: Soziologie (Uni Wien),
technische Informatik, Biosignalverarbeitung (TU Wien, MedUni Wien)
Abschluss Bakk. Software und Information Engeneering (TU Wien)
2003-2006 Masterstudium Medizinische Informatik (TU Wien),
Diplomarbeit: "Ein universelles System zur Anwendung von Biosignalen im Biofeedback und als Human-Computer Interface"
- seit 1998 Anfertigung von interaktiven Installationen und Objekten :
GuitarPlaying Robot: autoaktives Saiteninstrument an Marshall-Verstärker BioSignal-Transmitting Pod: Neurostimulationskammer mit Atemsensor und akustischem Biofeedback Brain Washing Machine: EEG-Feedback in einer Bauknecht-Waschmaschine (mit SHIFZ) Teleroboted Brainwashing System: TeleRoboter mit VirtualReality-Interface (mit SHIFZ) Fremdes Führung: eine sensorgesteuerte Installation triggert bewegungsgesteuert Eindrücke von verschiedensten Orten Wiens (mit SHIFZ) AL/neteye: mobiler Kameraroboter für das Volk filmt den Überwachungsstaat (in Kooperation mit NurSchrec Berlin) Brain-Racing: Gehirnwellengesteuerte Autorennbahn (2 PilotInnen beschleunigen Slotcars mittels Alpha-Aktivität ihrer Gehirnwellen) BrainBay: Open-Source Neurofeedback-Software für das OpenEEG-Projekt
- 1999 Mitgründung des ROBOEXOTICA-Festivals für Cocktail-Robotik, Entwicklung von Robotern
- Vorträge, Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit (Auswahl) :
"EEG-Feedback and OpenSource EEG-Projects", Netclub Buryzone, Bratislava (2003) "Biofeedback and the Arts", Institute for Interface Culture, Kunstuniversität Linz (2004) "Infobowl - Making an Interactive Multimedia-Terminal", Institut für Robotertechnik, TU Wien (2005) "The History of Robotics in Science and Fiction", Institut für Robotertechnik, TU Wien (2005) "Tunig the Turing Test", Cuisine Digitale, Museumsquartier Wien (2005) "An Open-Source System for Biosignal- and Camera-Mouse Applications", Young Researchers Consortium, International Conference on Computer Helping People, ICCHP 2006 Workshops zu den Themen Biofeedback und Robotik, Internationale Ausstellungen und Präsentation von Arbeiten in Berlin, Wiesbaden, Kopenhagen, Zagreb, Ljubliana, Bratislava
Wurzer Magnus
Magnus Wurzer, geb. 1970 in Mödling, wohnhaft in Wien seit 1990 erster computer: TI99 (1982) erste homepage: Artasylum (1995) (mit Chris Veigl, Mandana Eibegger) - über den ÖH-BOKU Server zu t0 dann monochrom und schliesslich bei lo-res als Gratis-Server gelandet. thx+whuffie an alle supporters! 1996: Gründung von SHIFZ, der syntharturalistischen Kunstvereinigung 1999: erste ROBÖXOTICA (im VEKKS, seit 2002 halten wir die ROBÖXOTICA mit unseren Partnern im Museumsquartier ab) verschiedene Videoarbeiten, auch zwei Fernsehsendungen dazumals bei TIV
Günther Friesinger
Günther Friesinger ist Philosoph, freier Medienmacher, Netzkunst- und Kulturschaffender, Künstler und Kurator. Mitglied beim Bureau für Philosophie, Team Teichenberg und der Kunst- und Theoriegruppe monochrom. Beschäftigt sich vorwiegend mit Themen wie: Kunst, Medienkunst, Medientheorie, Geistiges Eigentum, Science Fiction, Creative Industries, Aktionismus, Performance und Netzkultur.

