Einreichung Projekt 2007-2 Transformator

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Projektbeschreibung

Transformator ist ein kollaboratives Projekt von : alien productions / starsky / martin walch

es beinhaltet eine 6-wöchige Ausstellungen im Kunstraum Engländerbau, Vaduz, Liechtenstein, eine Eröffnungsperformance, und ca. 2009 eine weitere Ausstellung / Performance in Wien.


Vorhaben: Der Raum wird in ein Spielfeld, in einen Schaltplan transformiert. BesucherInnen können dieses Spielfeld betreten und dadurch „bespielen“. Im Kunstraum Engländerbau wird ein 8m x 15m grosses Spielfeld aus MDF-Platten aufgebaut. Dieser Holzboden liegt auf einem 20 cm hohen Rost; er ist begehbar, schwingt mit, wirkt möglicherweise instabil, brüchig. Auf dem Boden sind mit einfärbigen Klebebändern Feldlinien von verschiedenen Spielen neben- und übereinander angebracht. Diese markierte Fläche ist zudem mit einer halbtransparenten Wachsschicht (-Kompositionswachs) überzogen.

Eine interaktive Sensorik erkennt die Bewegungen der BesucherInnen auf dem Spielfeld und steuert, abhängig von deren Bewegungen, Klang- und Bildprojektion im Raum. (Spiel-)Anweisungen, Kommandos und Kommentare in Bild, Schriftprojektion und Klang animieren zum „Spiel“ mit den vorgegebenen Strukturen.

Der Raum verändert sich verschieden, je nachdem, ob einzelne oder wenige BesucherInnen die Fläche „interpretieren“ oder ob grössere Menschenansammlungen komplexere Sound- und Bild“muster“ erzeugen.

Idee: Im grossräumigen, offenen Ausstellungsraum bettet sich der flache, im fahlen Licht, aufgrund der Wachsschicht vermutlich leicht schimmernde Boden, unspektakulär, den flachen Raumcharakter hervorhebend ein. Die zahlreichen, übereinander liegenden, einfärbigen Spielfeldmarkierungen mögen Assoziationen an eine Turnhalle wecken, erinnern vordergründig an vielleicht bekannte Gruppen- und Gesellschaftsspiele, an Sportarten oder auch an textile Schnittmuster. Jedenfalls strukturieren, gliedern und prägen sie diesen Ort, erlegen ihm verpflichtende Spiel- oder Verhaltensregeln auf, zugleich aber, aufgrund ihres scheinbar unkoordinierten Neben- und Übereinanders, auch Irritation und Unbestimmtheit.

Jedes Spiel basiert auf normierenden Regeln, die es gliedern und strukturieren. Fortschritt basiert jedoch auf Regelverschiebungen oder Regelbrüchen.

Dieses Spiel passiert auf brüchigem Eis. Orientierung zerfällt in zusammenhanglose Stücke. Bewegungen von BesucherInnen erzeugen temporäre Regelverschiebungen. Der Urzustand des Reglements wird erst wieder hergestellt, wenn die BesucherIn den Raum verlässt.

Dieses Projekt entsteht erst durch seinen Gebrauch. Wir erschaffen nur die Rahmenbedingungen - technische, ästhetische, inhaltliche, kommunikative und räumliche, die für das Funktionieren dieser Struktur notwendig sind. Das bloße Konsumieren dieses Werks ist damit nicht mehr möglich. Das Werk entsteht erst durch die Bewegung von BesucherInnen im Raum, deren Benutzung und Interaktion – durch das Spiel.

Zeitplan

Das Projekt begann im Winter 2006/07 auf Initiative von Martin Walch. Seit dem Frühjahr 2007 Konzeption und Ansuchen um Finanzierung. Im Juni/Juli 2008 erste öffentliche Phase in Vaduz: Performance, Ausstellung Die 2. Phase ist für 2009 in Wien mit einer weiteren Performance und Ausstellung geplant.

Finanzplan

Ausgaben:

  1. Produktionskosten Bauten, Installtion Martin Walch 12,000 €
  2. Produktionskosten Lichttechnik, Projektionen, performance starsky 12,550 €
  3. Produktionskosten Sound, Interaktive Systeme, Installation alien productions 11,450 €
  4. Reise- und Aufenthaltskosten 5,000 €
  5. Transporte/Versicherungen 3,000 €
  6. Dokumentation Foto und Video 2,000 €
  7. Aufbau Bauten 1,500 €
  8. Aufsicht, Organisation Engländerbau 6,500 €
  9. Honorar Martin Walch 2,500 €
  10. Honorar starsky 2,500 €
  11. Honorar alien productions: Andrea Sodomka 1,666 €
  12. Honorar alien productions: Martin Breindl 1,666 €
  13. Honorar alien productions: Norbert Math 1,666 €

SUMME 63,998 €

Einnahmen Zugesagt:

  1. Kunsthaus Engländerbau 13,000 €
  2. BMUKK 6,500 €
  3. Kulturbeirat Liechtenstein 6,500 €
  4. Stiftungen Liechtenstein 18,000 €


Einnahmen Angesucht:

  1. Außenamt Österreich 2,000 €
  2. Stadt Wien via Projektförderung NetzNetz 18,000 €

GESAMTKOSTEN : 64,000 €

EINNAHMEN ZUGESAGT : 44,000 €

EINNAHMEN ANGESUCHT: 20,000 €

davon 18,000 € bei NetzNetz

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