Einreichung Projekt 2007-2 Copyriot
Aus NetzNetzWiki
Bei dem gemeinnützigen Verein Copyriot handelt es sich, um eine parteiunabhängige Lobbyorganisation, welche sich zum Ziel gesetzt hat das Urheberrecht in Österreich grundlegend zu reformieren und an das Informationszeitalter anzupassen. Als Vorbild gilt das schwedische Piratbyrån.
Copyriot wäre der erste Verein auf dem Bereich des Urheberrechts, und würde somit eine bedeutende Erweiterung der Wiener Kulturlandschaft darstellen.
Inhaltsverzeichnis |
Einreichender
Das Projekt wird von Max Lalouschek eingereicht. Als vertretungsbefugte Person agiert David Hackl und Wolfgang Weißinger.
Projektbeschreibung
Umsetzung
Zur Umsetzung des Projektes benötigt Copyriot eine professionelle Internetpräsenz, auf der sich interessierte Konsumenten, aber auch Künstler und Rechteinhaber, informieren können. Nachdem die Informationsplattform verfügbar ist, sollen befreundete / nahe Projekt informiert werden. Dazu wird ein Buch "Copy Me" herausgegeben (eine deutsche Übersetzung des schwedischen "Copy Me"). So soll Expertise aufgebaut werden, um an Diskussionsrunden teilzunehmen und zu einem späteren Zeitpunkt, auch eigene Diskussionsrunden zu veranstalten.
Anknüpfung
Der Verein knüpft an die internationale Bewegung zur Reformation oder gänzlichen Abschaffung von Copyright, Urheberrecht und Patentrecht an, welche in Schweden durch das Piratbyrån ihren Ursprung nahm.
Umsetzungsschritte
Als wichtigster Umsetzungsschritt gilt die Homepage, mit dessen Erstellung das Projekt startet. Um mehr Kreativität in den Verein, insbesondere in die Projekte zu bringen, wird angestrebt mit den Vereinen anderer Länder in Kontakt zu treten und über eine gemeinsame Plattform Informationen und Tipps zu tauschen. Hier ist insbesondere das schwedische Piratbyrån zu erwähnen, dessen Existenz die Idee zum Gründen eines österreichischen Vertreters war. Copyriot setzt allerdings nicht nur auf das Wachrütteln der Konsumenten, sondern will ebenso eine progressivere Haltung der Künstler fördern, indem es diese über die Vorteile eines reformierten bzw. abgeschafften Urheberrechts, Patentrechts oder Copyrights informiert.
Danach soll das Buch "Copy Me" des schwedischen Piratbyran auf deutsch übersetzt und selbst verlegt werden. Anschließend wird angestrebt an Diskussionen im Fernsehen, Radio, usw. teilzunehmen, in welchen auf die Problematik von Urheberrecht, Patentrecht und Copyright hingewiesen wird. Ebenso werden Informationsabende veranstaltet auf die Interessierte herzlichst eingeladen werden.
Zugänglichkeit
Der wichtigste Zugangspunkt für Interessierte dient die www.copyriot.at. Um die Domain der Öffentlichkeit bekannt zu machen werden verschiedene Werbemöglichkeiten ausgenutzt. Beispielsweise Infoflyer, Werbebanner, Patches, Buttons, usw.
Des Weiteren werden auf themenbezogenen Veranstaltungen Infoblätter ausgeteilt, die bereits wichtige Informationen enthalten und für weitere Informationen auf die Homepage verweisen. Querverbindungen:
Querverbindungen
Eine Querverbindung besteht zum schwedischen Piratbyrån, welches als klares Vorbild des Vereins zu sehen ist. Mit diesem wird auch die Zusammenarbeit angestrebt um gemeinsam an neuen Ideen zu arbeiten und um diese auch umzusetzen. In Wien wird an die Arbeit von q/uintessenz angeknüpft und eine Kooperation wird angestrebt. Zeitplan:
Zeitplan
Planungsphase
Erster Schritt ist die Registrierung der Domain www.copyriot.at, sowie das Aufsetzen einer temporären Startsite, bis die eigentliche Homepage erstellt wurde. Anschließend werden Arbeitsgemeinschaften errichten, in welchen an der Erstellung der Präsenz gearbeitet wird.
Dabei wird entschieden, ob ein OpenSource Content-Management-System(Joomla!, Drupal oder Typo3) verwendet wird.
Zeitgleich mit der Erstellung der Homepage, wird an einem Hostingsystem für die Homepage gearbeitet.
Sollten genug Fachkundige vorhanden sein wird parallel dazu bereits an einem Mail-Verteiler-Service gearbeitet. Von allen Arbeitsgemeinschaften wird dabei eine genaue Kalkulation der Kosten verlangt.
Arbeitsphase
In der Arbeitsphase werden die verschiedenen Arbeitsgemeinschaften an ihren Projekten arbeiten und ihre Projekte fertig stellen. Danach durchläuft die Präsenz eine Testphase, in welcher bereits die tägliche Verwendung simuliert wird, um Fehler, aber auch Verbesserungsmöglichkeiten, zu finden. Nach der Testphase werden die Arbeitsgemeinschaften eventuell an nötigen Verbesserungen arbeiten, sowie mögliche Fehler ausbessern.
Öffentliche Phase
Die öffentliche Phase beginnt, wenn die Homepage im Netz erreichbar ist. Während der ÜbersetAnschließend soll für den Verein geworben werden, einerseits durch Werbebanner im Internet, andererseits durch Flyer, Poster, Mundpropaganda, usw.
Als erster Verein auf diesem Gebiet sollte es kein Problem werden Mitglieder für den Verein zu begeistern, damit diese den Verein unterstützen bzw. diesem beitreten und somit ein Teil davon werden. Der Verein soll so bekannt werden, dass er als Diskussionspartner zu Runden Tischen o.Ä. eingeladen wird, um Verständnis bei Konsumenten und Produzenten zu erschaffen. Gleichzeitig soll das „Copy Me“ – Buch des schwedischen Piratbyrån ins Deutsche zu übersetzen, um es in Österreich in geringer Auflage zu drucken und als PDF - Dokument im Internet zu publizieren.
Abschlusszeitpunkt
Das Projekt kann als abgeschlossen gewertet werden, wenn das Buch "Copy Me" gedruckt und vertrieben wurde. Der Verein wird danach selbstverständlich weitergeführt um Aufklärungsarbeit im Bereich Copyleft, Filesharing und Creative Commons durchzuführen.
Finanzplan
Kosten
Copyriot benötigt finanzielle Unterstüzung für das Anmieten eines Werbservers in der Höhe von ca. € 1000,- (24 Monate zu je € 40,-).
Zum Anmieten kommt noch das Geld für dessen Konfiguration, die Konfiguration wird mit € 400,- kalkuliert.
Anschließend soll es zum Übersetzen von "Copy Me" aus dem Schwedischen kommen, hierfür sind € 2000,- kalkuliert.
Die restlichen Kalkulationen beziehen sich auf drei geplante Pressemeldungen, die ca. € 600,- veranschlagen, sowie Druckkosten in der Höhe von € 2500,-.
Zusätzlich werden noch € 500,- für sonstige Ausgaben veranschlagt.
Übersicht:
| Webserver Miete: | 24 Monate zu je ca. € 40,- | ca. € 1000,- | ||
| Webserver Konfiguration: | ca. € 400,- | |||
| Copy Me Übersetzung: | ca. € 2000,- | |||
| Pressemeldungen: | ca. € 600,- | |||
| Druckkosten: | ca. € 2500,- | |||
| Sonstige Ausgaben: | ca. € 500,- | |||
| Gesamtkosten: | ca. € 5000,- |
Finanzierungsanteil
Der Verein sucht um € 4000,- Förderung an.
Weitere Finanzierung
Die restlichen € 1000,- werden durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Sponsoring eingebracht.
Zur Person
Max Lalouschek
geb. 1983, studiert Publizistik- und Kommunikationswissenschaft im zweiten Semester an der Universität Wien. Seit 2001 administratives Mitglied bei der freien Skriptenseite http://www.knusperleicht.at. Seit 2007 Mitglied im Administratorenteam des Skriptenforums (http://www.skriptenforum.net/). Nebenher tätig als Webdesigner. Lebt und arbeitet in Wien.

