Einreichung Projekt 2007-2 Digitaler Verfall
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Projekt: Digitaler Verfall
Einreichende/r:
- Johannes Sperlhofer
Projektbeschreibung
- Reelle Sachen verfallen - nach Tagen, Wochen oder Jahren sind sie nur noch ein Schatten Ihrer selbst.
- Digitale Gegenstände verfallen nie - sie trotzen scheinbar der Zeit.
- Das Projekt "Digitaler Verfall" beschäftigt sich mit dem Verfall von Sachen - in der realen und in der virtuellen Welt.
Was genau wird mit dem Projekt beabsichtigt?
- Verdeutlichung, dass ...
- die Hersteller von virtuelle Welten den "Verfall" als wichtiges, künstlerisches Element komplett ignoriert haben
- sich dieser Fehler nie wieder korrigieren lassen wird
- Verdeutlichung, dass ...
Wie genau sollen diese es umgesetzt werden?
Die reale Installation
- Es werden fünf Gegenstände des Alltags (zB. ein Apfel, ein aufgeblasener Luftballon, ... ) in Glasbehältern eingeschlossen. Diese Installation wird öffentlich zugänglich gemacht werden.
- Fünf Webcams werden je einen dieser eingeschlossenen Gegenstände permanent - über die Dauer von zwei Wochen - beobachten und die Aufnahmen an den Video-Streaming-Server der Netz.Kunst.Werk.Stadt übertragen.
Die virtuelle Installation
- Die Webcam-Übertragungen der realen Installation werden in der Netz.Kunst.Werk.Stadt auf fünf virtuellen Multimedia-Bildschirmen ausgestahlt. Diese Installation ist ebenfalls öffentlich zugänglich.
Die Rückkopplung
- Das Geschehen rund um die virtuellen Installation wird hinter die reale Installation projiziert, sodass Besucher der realen Installation ebenfalls einen Kontext zur virtuellen Installation vorfinden.
Woran wird bei dem Projekt angeknüpft?
- Das Projekt "Digitaler Verfall" wird in der Netz.Kunst.Werk.Stadt und im Metalab umgesetzt.
Welche konkreten Umsetzungsschritte soll es geben?
- Planung bis Anfang November
- Installation der benötigten Infrastruktur (Webcams, Verkabelung, Server) und Einrichtung der Übertragungssoftware.
- Erstellung der realen Installation (je 5 Podeste, verfallende Gegenstände, Glasvitrinen)
- Ausstellung. Voraussichtliche Dauer: 2 Wochen
- Abbau, Abschussbericht
Wie wird das Projekt veröffentlicht bzw. zugänglich gemacht?
- Das Projekt ist während der Projektlaufzeit virtuell in der Netz.Kunst.Werk.Stadt und real in im Metalab zu besichtigen.
- Bei Erfolg des Projekts wird die Installation für die Paraflows 2008 (Laufzeit 10 Tage) und das Offene Haus Oberwart (Laufzeit 2 Wochen) wiederholt.
Querverbindungen
Zeitplan
- Planungsphase: Mitte Oktober bis Ende Oktober 2007
- Arbeitsphase: Anfang November bis Mitte November 2007
- öffentliche Phase: Mitte bis Ende November 2007
- Abschlusszeitpunkt: Anfang Dezember 2007
Finanzplan
Gesamtkosten
- Programmieraufwand: 1500 €,
- 30 Stunden a 50 Euro
- Programmieraufwand: 1500 €,
- Sonstiges: 450€
- 5x Glasvitrinen: 250€
- 5x Lackierte Holz-Sockel mit Netzwerkkamera-Halterung und Kabelschacht: 200€;
- Sonstiges: 450€
Finanzierungsanteil um den hier angesucht wird:
- Es wird um 5.715 Euro angesucht.
Weitere Finanzierung
- Netz.Kunst.Werk.Stadt stellt benötigten, virtuellen 'Second-Life'-Bauplatz zur Verfügung
- Netz.Kunst.Werk.Stadt stellt Streaming-Server zur Verfügung
- EC3 stellt Serverhousing für Streamingserver zur Verfügung
- pixel-orange stellt Büro und Internet-Anbindung zum Arbeiten zur Verfügung.
- Metalab stellt Ausstellungsplatz für die Installation zur Verfügung, wenn die verfallenden Objekte keine Geruchsbelästigung darstellen.
zur Person
- Johannes Sperlhofer, geschieden
- geboren 14. November 1980 in Bad Ischl
- 2007: Studienassistent und Tutor auf TU Wien
- 2007: "Nahe Genug - Fetish in econd Life", Kunstakation des steirischen Herbst
- 2007: Diverse Vorträge zum Thema Virtuelle Welten, unter annderem auf der Technischen Universität Wien, der Wirtschaftsuniversität Wien, der Technischen Universität Graz und der APA E-Bussiness Community.
- 2006-jetzt: Realisierung und Planung mehrerer Firmenauftritte in Second Life, darunter Swarovski, MindTake, EC3 und die TU Wien.
- 2006-jetzt: Ausrichtung der Dataminingkonferenz 2006/2007.
- 2006: Tutor TU Wien
- 2005-jetzt: Junior Researcher im EC3, Kompetenzzentrum für eCommerce, Arbeitsgruppe Datamining und Informationsräume.
- 2004-jetzt: Baccalaureatsstudium "Software- and Information-Engineering" an der Technischen Universität Wien
- 2002: Auszeichnung "Best Open Source Application" 2001.
- 2001-2004: Programmierung von Individualsoftware und Community-Webseiten für diverse Firmen.
- 2000: Abschluss an der Höheren Technischen Bundeslehranstalt in Leonding, Oberösterreich - Fachrichtung "EDV und Organisation", Industriekaufmann





