Einreichung Projekt 2007-2 uRobot
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uRobot
Einreichende: Katharina Trawöger
Stellvertretend für das gesamt Team von: xobarap, Public Wien Space und Franz Nahrada.
Projektbeschreibung
Was genau wird mit dem Projekt beabsichtigt?
uRobot basiert auf der philosophischen Idee des "Human-Robot" und sieht sich als Kultur-und Sozialkritisches Netzkunst Projekt,
das die Welt nicht verändern kann und will, aber zum Hinsehen und nachdenken animieren soll!
Woran wird bei dem Projekt angeknüpft?
"Roboter sind, laut Traditioneller Begriffsdefinition, stationäre oder mobile Maschinen,
die nach einem bestimmten Programm festgelegte Aufgaben erfüllen.
Allerdings hat sich die Bedeutung im Laufe der Zeit gewandelt.
Der Begriff Roboter (tschechisch: robot) wurde von Josef und Karel Čapek Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Science-Fiction-Literatur geprägt.
Sein Ursprung liegt im slawischen Wort robot, welches mit Arbeit, Fronarbeit oder Zwangsarbeit übersetzt werden kann.
1921 beschrieb Karel Čapek in seinem Theaterstück R.U.R. in Tanks gezüchtete menschenähnliche künstliche Arbeiter.
Mit seinem Werk greift Čapek das klassische Motiv des Golems auf.
Heute würde man Čapeks Kunstgeschöpfe als Androiden bezeichnen.
Vor der Prägung dieses Begriffes wurden Roboter zum Beispiel in den Werken von Stanisław Lem als Automaten oder Halbautomaten bezeichnet."
Gero von Randow: Roboter - Unsere nächsten Verwandten. Reinbek: Rowohlt 1997.
Wie nahe kommen wir dieser Bergriffsdefinition im Alltag. Wer ist Roboter, wer ist Mensch?
Warum flüchten sich immer mehr Menschen freiwillig in das sogenannte 2ndLife?
Was passiert, wenn wir die Rollen tauschen?
Wenn DU ZUM ROBOTER WIRST?
In Zeiten von iPod, iPhone usw. machen wir DICH zum uRobot!
Jetzt wird der Mensch zum Roboter im 1stLife, muss aber agieren wie im 2ndLife!
Eine Userin, oder ein User, bestimmt vom Computer aus was uRobot zu tun hat und uRobot führt aus.
ABER: uRobot entscheidet selbst, lässt er sich „overrulen“, oder zieht er eine Grenze? Wie weit geht Mensch als uRobot?
Wie lange ist das Roboter sein ein Experiment und wann wird es Ernst?
uRobot, ein Kultur-und Sozialkritisches Netzkunst Projekt!
Welche konkreten Umsetzungsschritte soll es geben?
- 1. Wir suchen über ein groß angelegtes Casting Freiwillige, die uRobot sein wollen.
- 2. Über eine Minikamera überträgt der uRobot sein Umfeld ins Netz.
- 3. Der/die UserIn kann den uRobot vom Computer aus Befehle erteilen, ihn wie in "2.0" dirigieren.
- 4. Der uRobot tut was der/die UserIn ihm befiehlt, hat aber Entscheidungsfreiheit, ist nicht Willenlos!
Wie wird das Projekt veröffentlicht bzw. zugänglich gemacht?
- 5. Anhand von Aufzeichnungen, Diskussionsveranstaltungen und Publikationen sorgen wir für Nachhaltigkeit des Projektes.
Querverbindungen
uRobot ist eine Projekt-Kooperation des interdisziplinären KünstlerInnen Kollektivs "xobarap" mit PublicWienSpace und Franz Nahrada.
Links:
Zeitplan
- Planungsphasen
Seit Anfang Juli 2007, bis Ende November 2007.
- Arbeitsphasen
Dezember 2007 bis Mai 2008 geplant.
- öffentliche Phasen
Juni 2008 bis Oktober 2008.
- Abschlusszeitpunkt
Voraussichtlich Anfang November 2008
Finanzplan
- Benötigte Finanzielle Mittel
Technische Umsetzung € 870.-
Homepage € 2200.-
Projektumsetzung im Öffentlichen Raum € 3870.-
Kulturarbeit € 320.-
PR- und Öffentlichkeitsarbeit € 2650.-
Projektleitung € 2100.-
Dokumentation des Projektes € 980.-
Diskussionsveranstaltungen € 1320.-
Druckkosten € 980.-
Headset € 150.-
Knopflochkamera € 300.-
uRobot Outfit € 50.-
- Gesamtkosten
€ 15.790.-
- Finanzierungsanteil um den hier angesucht wird
€ 9000.-
- weitere Finanzierung
Eigenanteil: Wie auch in den letzten 7 Jahren ein sehr hoher, also bis zu 50%.
Weitere Förderstellen: Keine.
Sponsoring: Wir sehen derzeit davon ab uns, außerhalb der Mana-Einreichung, sponsern zu lassen, um weiterhin unparteilich/uneingeschränkt und frei agieren zu können!
Einreichende
Katharina TrawögerJahrgang 1980. Lebt und Arbeitet in Wien.
Mag. Phil. der Kultur- und Sozialanthropologie, weiters Studium in Philosophie und Kunstgeschichte. Schwerpunktgebiet Indien - Kunst und Kultur - derzeit Kulturwandel-Studie im Rahmen der Dissertation. Mehrere Auslandsaufenthalte seit 2000.
Ergänzend Erarbeitung des Diploms zur Kunsttherapeutin, Schwerpunktarbeit im Bereich der Körperschema-Störung.
Führendes Teammitglied des interdisziplinären KünstlerInnen Kollektivs xobarap seit Mai 2001.
Im Sommer 2006 für Mana-Einreichungen validiert. Unter anderem durch das Projekt SATC - Shot Around The Clock - siehe: SATC Archiv 2004
Weitere Netzwerk-Projekte und Aktionen im öffentlichen Raum unter:
Gesamt Team von uRobot
- Katharina Trawöger - Projekteinreichung/ Projektleitung / Finanzierung
xobarap#24, Kultur-und Sozialanthropologin, Kunsttherapeutin
- Andreas Rainer - Projektidee /Projektleitung
xobarap#6, Architekt, selbstständiger Trainer für Erwachsenenbildung
- Doris Laura Heneis - Dokumentation des Projektes
xobarap#204, Fotografin
- David Bongard - Homepage und Technische Umsetzung, Projekterweiterung Team-Aachen
xobarap#63, Internet-Programmierer
- Barbara Schussek - Projekterweiterung Team-Aachen
xobarap#85, angehende Kultur- und Sozialanthropologin - Schwerpunkt China
- Niki Knopp - Projektumsetzung im Öffentlichen Raum
PublicWienSpace, Kulturarbeiter
- Pamela Bartar - Projektumsetzung im Öffentlichen Raum
PublicWienSpace,
- Gerret Zehetbauer - Projektumsetzung im Öffentlichen Raum
PublicWienSpace, IT, Webmastering
- Franz Nahrada - Diskussionsveranstaltungen
u.a.: Global Village, DorfWiki, Community Video, Hrsg. von "Netzwerke" Falter Verlag
und
- uRobot
Gedanken zu uRobot
- David Bongard (xobarap#63, Internet-Programmierer)
"Der Begriff "Usability" bezeichnet in der Computerwelt Software die Gebrauchstauglichkeit von Programmen und Benutzeroberflächen.
Das ist ein Gebiet das z.Zt. immer wichtiger wird (u.a. durch Apple). An uRobot gefällt mir, dass der Benutzer hier quasi die Gebrauchstauglichkeit der Versuchsperson austesten kann.
Zweitens schaffen wir mit uRobot den ersten wirklich intelligenten Roboter - mit dem kleinen Trick, das er gar keiner ist natürlich. NI (Natürliche Intelligenz) statt KI (Künstliche Intelligenz) sozusagen. ;-)"
- Doris Laura Heneis (xobarap#204, Fotografin)
"Als Fotographin komme ich mit vielen Menschen in Kontakt und viele lassen sich - wenn sie Vertrauen zu mir haben - wie ein Computer leiten und beeinflussen.
Das ist nicht anders wie bei einem Computer od.Robot. Wir vertrauen dem Computer - wir glauben ER ist besser - nur vergessen wir das Menschen diesen erschaffen haben.
Sich bewusst wie ein Robot von einem anderen Menschen steuern zu lassen -finde ich sehr interessant - wenn der restMensch doch noch einen Einfluss hat und eine Restentscheidung ob er gewisse dinge tut oder ein ERROR im System auftaucht.
Netzwerkkunst ist für mich Konzeptkunst,die konzeptuell real,lokal und global,vernetzt kommunizierende und agierende Teilnehmer und Netzwerker voraussetzen."
- Niki Knopp (PublicWienSpace, Kulturarbeiter):
"An sich bin ich dem ganzen Hype um web 2.0, Blogs, Internet-Communities etc. ja sehr skeptisch gegenüber - es ist immer nur ein kleiner Teil von Personen, die da mitpartizipieren können (aus zeitl., finanziellen und Wissens-Gründen), und ich halte reale Kommunikation immer noch für die Beste. gleichzeitig nutze ich Internet, W-lan (grad jetzt), Handy, Webcam,.... mit viel vergnügen ;-)(...)
Mensch wird zu Maschine: da fällt mir der Film Metropolis ein (der Arbeiter an der riesigen Uhr), Arbeitermassen am Fließband, Soldaten die „nur ihre Pflicht erfüllen“,... also nicht gerade positive Bilder. Wichtige Merkmale dessen, was einen Menschen ausmacht, gehen verloren: eigener Wille, Individualität, Selbstreflexion,.... Somit finde ich, könnte (auch) so was damit transportiert werden: Spagat zwischen Individualität und Mainstream/Werbung, Diktat dessen, was „sein muss“ (Arbeitsbeginn um 8 Uhr früh – ich staune immer, wie viele Leute schon so früh unterwegs sind, wenn ich auch mal so früh raus muss; ständige Erreichbarkeit,....
Resümee: Als Projekt finde ich es spannend – um aufzuzeigen, wie weit wir in dem Wahnsinn schon sind (z.b. Craig Venter hat ja jetzt angeblich schon eigenständiges Leben - also künstlich DNA-Sequenzen zusammengestellt - geschaffen) – und auch um zu sehen, wie andere darauf reagieren (sollte mit – versteckter - Kamera gefilmt werden). Als Möglichkeit für die Zukunft lehne ich es strikt ab.
Zu Kunst im öffentl. Raum: ist es mE dann, wenn es im öffentl. Raum stattfindet und sich Interaktion mit Personen ergeben. So gesehen denke h, dass es sichtbar sein muss dass der uRobot von Außen gelenkt wird (zb. wartet immer erst „Befehl“ ab – den er über Knopf im Ohr bekommt – bevor er antwortet). Er könnte aber auch als TouristInnenroboter dienen, der Touristen zu Kunstobjekten im öffentl. Raum führt und diese ihnen „erklärt“ (oder dort einfach steht und PassantInnen anspricht und es ihnen – egal ob sie wollen oder nicht, erklärt (wie ein Tonband, das abläuft)...."
Zusatzinformationen
Roboter in Filmen
Da die Idee des Robotersihren Ursprung im Theater hat, wurde diese auch später in vielen Filmen thematisiert. Im 1927 erschienenen Film Metropolis wurde erstmals ein Roboter in einem Film gezeigt. In der Star Wars Saga (1977 - 2005) spielen R2D2 und C3PO eine eher komödiantische Rolle. In der Serie Star Trek - The Next Generation (1987 - 1994) ist der Androide Data ein Führungsoffizier. Heute bringen Filme wie "Terminator" und "I, Robot" das Publikum immer noch über den Sinn dieser meist menschenähnlichen Maschinen zum Grübeln. Immer häufiger finden auch Industrieroboter (nicht humanoide Roboter) den Weg auf die Leinwand. In Filmen wie James Bond (Stirb an einem anderen Tag), Thunderbirds, Tomb Raider – Die Wiege des Lebens und Sakrileg wurden z.B. KUKA Industrieroboter in Szene gesetzt.
Bill Gates´ Robotik-Experte Tandy Trower zu Mensch und Roboter
Ausschnitte aus einem Interview mit Helmut Widmann, Chefredakteur des wien.at-Medienfullservice.
Werden Haushaltsroboter eher akzeptiert, wenn sie menschenähnlich aussehen? Ich glaube nicht, dass sie menschlich aussehen müssen, aber es könnte hilfreich sein. Der Mensch ist grundsätzlich ein soziales Wesen. Von dem Moment an, an dem wir zur Welt kommen, suchen wir das Gesicht der Mutter, den Ausdruck von Augen und Mund etc. Wir lernen sehr früh soziale Determinanten und Stimuli zu interpretieren und wir „funktionieren“ nicht in Isolation. Ein Teil unserer Intelligenz ist unsere soziale Intelligenz. Wir sollten uns also, wenn wir Roboter bauen, über deren Einfluss klar werden, speziell wenn es welche sind, mit denen wir in einem sozialen Kontext – z. B. mit der Stimme – kommunizieren.
Ob das heißt, dass Roboter unbedingt menschlich aussehen müssen? Nein, aber wir werden automatisch sozialen Kontakt mit ihnen verbinden. Menschen, die heute den Reinigungsroboter ROOMBA besitzen, geben diesem oft Namen. Manche dekorieren ihn mit Masken. Sie behandeln ihn wie ein Haustier, obwohl er nicht lebendig ist. Ich denke, dass es für Menschen sehr natürlich ist, so zu handeln, soziale Charakteristika zuzuordnen.
So wie wir gelernt haben, bei Software-Anwendungen an die kognitiven Aspekte zu denken, mit denen Menschen Informationen verwalten, wird es bei Robotern ungemein wichtig sein, an den sozialen Kontext zu denken – daran, wie Menschen soziale Informationen verwalten. Und dabei macht es einen Unterschied für den Roboter, soziale Determinanten zu übernehmen.
Das bedeutet eben nicht zwingend, dass ein Roboter menschlich aussehen muss. Es gibt aber vielleicht Vorteile, wenn er menschenähnlich ist. Man denke an die Arbeit, die Cynthia Breazeal am MIT Media Lab (Anmerkung: Sie entwickelte u. a. den anthropomorphen Roboterkopf KISMET, der Emotionen zeigen kann) macht: Sie versucht herauszufinden, wie wir diese sozialen Stimuli ausnützen können, um Interaktion effektiver zu machen. Menschliche Interaktion ist ja auch eine Sache der Verarbeitung – einerseits des Gehörten, andererseits von sozialen Informationen aus Körpersprache, Mimik, Gestik, Intonation etc. Wenn man also einen Roboter mit sozialen Bedingungen ausstattet, werden die Menschen gewisse Erwartungen haben – je menschlicher ein Roboter aussehen wird, desto höher werden die Erwartungen an ihn sein.
Hat das auch mit der Größe zu tun? Ja. Es ist ja kein Zufall, dass frühe Roboter wie zum Beispiel ASIMO von Honda und viele der Roboter, die von den Japanern entwickelt worden sind, relativ klein sind. Sie sehen mehr wie Kinder aus. Weshalb? Weil unsere Erwartungshaltung gegenüber Kindern geringer ist als die, die wir gegenüber Erwachsenen haben. Wir fühlen uns weniger beängstigt, haben das Gefühl, die Situation unter Kontrolle zu haben. Insofern ist es ein sehr schlauer Zug der Hersteller, Roboter als sozusagen kinderähnliche Formen beginnen zu lassen. Das macht es leichter für uns, Roboter zu akzeptieren.
Wir müssen also auf diesem Gebiet sehr vorsichtig sein. Bis jetzt hat sich die Software auf kognitive Aspekte konzentriert. Im Fall von Robotern müssten wir über den kognitiven Aspekt hinausgehen und auch über die sozialen Aspekte nachdenken. Mit diesen Aspekten muss man sich auf jeden Fall noch gründlich auseinandersetzten, weil sie auf dem Stand von Hardware und Software basieren und wir fangen erst an, diese Dimension zu erforschen.
Verstehen Sie, dass Menschen davor Angst haben, sich von Robotern helfen zu lassen? Zur Zeit gibt es weniger Hilfskräfte im Gesundheitswesen als benötigt werden. Ich glaube ja, dass Menschen viele Funktionen haben, die ein Roboter nie haben wird. Das wird immer so sein. Wir sind quasi eine viel fortgeschrittenere Technologie, als Roboter sein können, und das wird noch sehr lange so bleiben. Also ich denke nicht, dass ein Roboter Ersatz sein wird. Aber braucht man eine Krankenschwester, um einem Patienten zu helfen, von einem in einen anderen Raum zu gelangen? Nein.
Krankenschwestern können in anderen Bereichen viel hilfreicher sein. Was ich aus meiner eigenen Erfahrung sagen kann, als mein Schwiegervater im Spital war, ist, dass ein Mangel an Personal da ist, und ich glaube, dass Roboter das Personal nicht ersetzen, aber uns ermöglichen werden, vielseitiger und produktiver zu sein und mehr Menschen zu behandeln als zur Zeit.
Mensch oder Roboter?
Hubert Markl:
Was ist dran an den Schreckenstechnologien? Eine Antwort auf Bill Joy
Angeregt durch Ray Kurzweil und Bill Joy Dem Weltgeist, der Menschen ihre Namen zuteilt, muss der Schalk im Nacken gesessen haben, als er Ray Kurzweil ein so kurzweiliges Buch über seine Visionen einer Zukunft schreiben ließ, die ausgerechnet Bill Joy (aber nicht nur ihn) in Furcht und Schrecken versetzen könnten - wenn denn alles so zutrifft, wie es dort geschrieben steht. Ich bin kein Computerwissenschaftler, nur Biologe, weshalb ich der Einfachheit halber annehme, dass Kurzweil und Joy immer dann Recht haben dürften, wenn sie den heutigen Stand und die näher überschaubare Zukunft der Leistungsfähigkeit von Computern aller Art beschreiben. Wobei allerdings die Extrapolationen aus Gordon Moore's Gesetz der Vervierfachung der Leistungsfähigkeit von Schaltelementen (bei gleichbleibenden Dimensionen und Kosten) in jeweils maximal zwei Jahren, also eines exponentiellen Entwicklungsverlaufs mit 30-40% jährlicher Leistungssteigerung, einerseits höchst eindrucksvoll in ihrer nun schon bald 50jährigen Bestätigung sind, andererseits wie alle Extrapolationen exponentieller Verläufe nach einiger Zeit in der Realwelt zu unsinnigen Konsequenzen führen müssen. Aber bis es soweit ist, beschreiben sie eine Wuchtdynamik, die einen allein schon das staunende Fürchten lehren kann. In biologischen Populationen, die auf solchem Pfad expandieren, folgt entweder eine Gleichgewichtsstabilisierung nach ständig abnehmender Zuwachsrate - nach der berühmten sigmoiden Wachstumsgleichung - oder ein mehr oder weniger totaler Endzusammenbruch. Irgendwo dazwischen dürfte vermutlich daher auch die Computerüberwucherung der Menschheit enden, jedenfalls solange sie auf eine begrenzte Biosphäre beschränkt ist. Allerdings hat Ray Kurzweil sicher Recht: Was für "materielle Explosionen" dieser Art gilt, muss für "geistige Explosionen" keineswegs genauso gelten, denn dem Wachstum geistiger Leistungen könnten tatsächlich keine physischen Grenzen gesetzt sein. Dazu müssten wir allerdings erst einmal wissen, worum es sich bei diesen "geistigen Leistungen" tatsächlich handelt, mit anderen Worten, was das ist, was da wächst, wenn vermeintlich, von immer leistungsfähigeren Computern getrieben, die Intelligenz solcher Maschinen - der spiritual machines - ins schier Unermessliche wächst. Aber was ist diese "Intelligenz" denn wirklich? Ach, wüssten wir dies doch nur erst für uns Menschen selbst, geschweige denn für die vernetzten Rechnersysteme! Ich zweifle ja nicht: Ihre Kapazität für Rechenoperationen pro Zeiteinheit und für gespeicherte Bits und Bytes werden die Computerforscher sicherlich richtig schätzen - aber das ist wohl etwa so, als wollten wir aus der Zahl im Weltall verfügbarer Buchstaben und Wörter auf alle schöpferischen Werke schließen, die sich daraus noch hervorbringen ließen. Das gelingt uns allerdings genauso wenig, wie uns - auch nach voller Entschlüsselung aller existierenden organismischen Genome - die Abschätzung gelänge, was in der genetischen Evolution daraus noch für neuartige Spezies hervorgehen könnten, die dann in unüberschaubarer Zahl ungeahnte, auch nie vorhersehbare Biozönosen und Ökosysteme bilden könnten. Denn Lebewesen mögen ja durch Eigenschaften und Häufigkeitsverteilung der Gene im Genpool ihrer Population determiniert sein, sie sind dadurch jedoch hinsichtlich der Eigenschaften, die ihnen ihre Erbanlagen hervorzubringen erlauben, ganz und gar unterdeterminiert, denn diese entstehen ja erst in Wechselwirkung mit den Entwicklungs- und Lebensbedingungen ihrer Umwelt, bei höheren Tieren und Menschen vor allem auch ihrer sozialen Lernumwelt, was erneut die Frage ihrer geistigen Leistungsfähigkeit, vulgo "Intelligenz" genannt, ins Spiel bringt. Und damit bin ich schon näher an mir besser vertrautem Terrain.
Weltweite "uRobots"
uRobot. This project was done in high definition. Description coming soon.
URobot was developed from the Surgeon Assistant Robot for Prostatectomy (SARP), developed at Imperial College, London, UK, in 1991. SARP was derived from a six-axis PUMA robot which was modified by the addition of a prismatic axis for moving a resectoscope, which is a a surgical tool equipped with light source, optical fibre, and hot loop for electrocautery. SARP was designed to conduct transurethral resection of the prostate (TURP). An earlier experiment with PUMA, conducted in 1988, had established the feasibility of robotic prostatectomy. (...)
Hier steht URobot für universal robot.
Overview: U-Robot is a sophisticated system utility that monitors specified folders (directories), triggering scripted actions for files that have been changed. There are almost limitless uses for this type of program including:
- Automatically making backups of files that are changed when you are editing your web-site, programs, documents, configuration files etc.
- Automatically updating your website when you have made changes locally.
- Being alerted when changes are made to critical files. Automatically restoring changed files.
- Automatically restarting failed processes.
- Synchronising changes across multiple servers.
- Managing mail server queues.
- Keeping track of changes to important folders.
U-Robot features include:
- Intelligent event combining, whereby a series of filesystem events are combined into a single reported event.
- Complex sequences of actions can be defined using the program's script editor.
- Events can be deferred until a file becomes accessible.
- Actions include: Copy, Move, Delete, Rename, Remove Folder, Log, Message, Service control, Email via SMTP, file transfer using FTP (put & get), as well as custom actions.
- Automatic folder paths creation.
- Conditional execution based on file size, file date, file existence, text comparison, process running.
- String functions: uppercase, lowercase, left(n), right(n), mid(p,n), imid(p,n)
- Scripts can 'call' or 'jump' to other scripts.
- Scripts have access to system and user variables that can be used to define action parameters.
- Different actions can be triggered depending on whether a file is added, modified or deleted. Periodic,idle and startup scripts can also be defined.
- Configurable timers can be cyclic or daily.
- Can be installed as a service so that is always available.
- Very low system overhead.
U-Robot Personal Edition is a free for personal use (subject to a license agreement and registration). Download it here. This edition serves as a good introduction to the Professional Edition. Some of the advanced features have been disabled in this edition - refer to the feature matrix below.
U-Robot Professional Edition may be purchased online from the Simdata Store
Katharina Trawöger, xobarap#24 14:50, 10. Okt 2007 (CEST)

